Das Cabrio steht von November bis März ohnehin nur in der Garage, das Wohnmobil wird nur im Sommer bewegt – für genau solche Fälle wurde das Saisonkennzeichen gemacht. Es spart bares Geld, hat aber auch klare Bedingungen.
Für welche Fahrzeuge es sich typischerweise lohnt
Ein Saisonkennzeichen ist laut ADAC besonders sinnvoll für Fahrzeuge, die nicht ganzjährig genutzt werden – der klassische Fall ist das Motorrad, das viele Halter nur von April bis Oktober fahren. Ebenso verbreitet ist die Nutzung bei Cabrios und Wohnmobilen, die außerhalb der warmen Jahreszeit ohnehin meist ungenutzt stehen.
Was die Anmeldung eines Saisonkennzeichens kostet
Die Anmeldung selbst kostet insgesamt rund 60 bis 80 Euro. Als Rechnung aufgeschlüsselt:
| Position | Kosten |
|---|---|
| Zulassung | ca. 25 – 30 Euro |
| Kennzeichen | ca. 15 – 25 Euro |
| Gesamt | ca. 60 – 80 Euro |
Der eigentliche finanzielle Vorteil liegt aber nicht in dieser einmaligen Gebühr, sondern danach: Kfz-Steuer und Versicherungsprämie fallen nur noch zeitanteilig für die tatsächlich genutzte Saison an, statt für das ganze Jahr.
Was außerhalb der Saison zu beachten ist
Der Vorteil ist an eine wichtige Bedingung geknüpft: Außerhalb der selbst festgelegten Saison herrscht ein absolutes Fahrverbot – das Fahrzeug darf in dieser Zeit nicht bewegt werden. Zusätzlich muss es auf einem eingezäunten Privatgrundstück oder in einer Garage abgestellt werden. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, kann im Schadensfall der Versicherungsschutz entfallen. Wer keinen privaten Stellplatz hat, sollte deshalb vor der Anmeldung genau prüfen, ob sich ein Saisonkennzeichen für die eigene Situation überhaupt eignet.
Saisonkennzeichen Kosten: Kurzfazit
Ein Saisonkennzeichen lohnt sich vor allem für Motorräder, Cabrios und Wohnmobile, die nur einen Teil des Jahres genutzt werden. Die Anmeldung kostet rund 60 bis 80 Euro, danach sparst du bei Steuer und Versicherung – solange das Fahrzeug außerhalb der Saison sicher auf Privatgrund steht.
