Die Winterreifen kommen runter, die Sommerreifen drauf – aber wohin mit den Winterreifen für die nächsten Monate? Wer beim Winterreifen einlagern ein paar Grundregeln beachtet, verhindert unnötigen Verschleiß bis zur nächsten Saison.
Wo Winterreifen am besten gelagert werden
Der ideale Lagerort ist laut ADAC ein kühler, trockener und dunkler Raum – etwa ein Keller oder eine gut belüftete Garage. Die Temperatur im Lagerraum sollte dabei unter normaler Raumtemperatur bleiben, um ein vorzeitiges Aushärten des Gummis zu verhindern. Eine Lagerung im Freien solltest du dagegen vermeiden, selbst unter einer Schutzplane – Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen setzen der Gummimischung auf Dauer zu.
Wie du Reifen ohne Felge richtig lagerst
Reine Reifen ohne montierte Felge gehören stehend gelagert. Wichtig dabei: Sie sollten in regelmäßigen Abständen gedreht werden, damit sich das Gummi nicht dauerhaft an derselben Stelle verformt.
Wie du Kompletträder mit Felge richtig lagerst
Anders sieht es bei Kompletträdern aus, also Reifen, die bereits auf der Felge montiert sind: Diese sollten hängend oder liegend gelagert werden, zum Beispiel mit speziellen Felgenbäumen, Regalsystemen oder Wandhalterungen. Vor dem Einlagern lohnt sich eine kurze Vorbereitung: Reifen beziehungsweise Kompletträder gründlich reinigen, trocknen lassen und auf ihren Zustand prüfen. Zusätzlich empfiehlt es sich, bei Kompletträdern den Reifendruck vor der Lagerung um etwa 0,5 bar zu erhöhen, um den natürlichen Druckverlust während der Standzeit auszugleichen.
Praktischer Hinweis
Wer sich noch nicht sicher ist, ob sich für die kommende Saison überhaupt reine Winterreifen oder eher Ganzjahresreifen lohnen, findet einen ausführlichen Vergleich in unserem Ratgeber zu Sommerreifen oder Ganzjahresreifen.
Winterreifen einlagern: Kurzfazit
Kühl, trocken und dunkel lagern, reine Reifen stehend und regelmäßig gedreht, Kompletträder dagegen hängend oder liegend mit leicht erhöhtem Reifendruck – so kommen Winterreifen unbeschadet durch die reifenfreie Saison.

